Konzern-Zwischenbericht
1. Januar bis 30. September 2016

Die T-Aktie

Die Deutsche Telekom auf einen Blick

Weiterhin auf Wachstumskurs. Die Geschäftszahlen der ersten neun Monate des Jahres 2016 bewegen sich weiterhin im Rahmen der Jahresprognose und des mittelfristigen Finanzausblicks. Der Umsatz im Konzern legte um 4,2 % auf rund 53,6 Mrd. € zu. Auf organischer Basis – also ohne Berücksichtigung von Konsolidierungskreisveränderungen und Wechselkursschwankungen – legte der Umsatz mit 5,0 % noch etwas stärker zu. Einmal mehr war das Umsatzplus durch das USA-Geschäft getrieben, das bedingt durch starkes Wachstum der Mobilfunk-Kundenbasis um 13,5 % zulegen konnte. In Deutschland sank der Umsatz um 2,1 %, im operativen Segment Europa betrug der Rückgang 2,3 % und im operativen Segment Systemgeschäft 1,7 %. Während in Deutschland maßgeblich das Endgerätegeschäft für den Umsatzrückgang verantwortlich war, war im operativen Segment Europa die Ausgliederung des Geschäftes mit dem Weiterverkauf von Strom (Energie-Resale-Geschäft) der Haupttreiber. Im Systemgeschäft wirkten Wechselkursschwankungen und genereller Preisdruck im ICT-Geschäft dämpfend auf die Umsatzentwicklung.

Das Umsatzwachstum von rund 2,2 Mrd. € schlug sich auch in einer Verbesserung unseres operativen Ergebnisses um rund 1,4 Mrd. € nieder: Das bereinigte EBITDA legte um 9,4 % von 14,8 Mrd. € auf 16,2 Mrd. € zu. Auch hier war das USA-Geschäft, mit einem Plus von 1,7 Mrd. € bzw. 36,2 % der maßgebliche Faktor. Rückgänge verzeichneten insbesondere die Segmente Europa und Group Headquarters & Group Services. Während in Europa der Wettbewerb und die Regulierung die maßgeblichen Themen waren, profitierte Group Headquarters & Group Services im Vorjahreszeitraum von einem positiven Einmaleffekt.

Die Investitionen in unsere Netze stiegen auch in den ersten neun Monaten 2016 weiter an. Der Cash Capex ohne die Auszahlungen für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,4 Mrd. € auf rund 8,2 Mrd. €. Auch hier war der Anstieg maßgeblich durch unser operatives Segment USA verursacht, infolge des fortgeführten Ausbaus des Mobilfunknetzes.

Der Konzernüberschuss stieg stark um 2,5 Mrd. € auf 4,8 Mrd. €. Neben der Verbesserung des bereinigten EBITDA um rund 1,4 Mrd. € trugen die Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE im Januar 2016 (2,5 Mrd. €) sowie die in 2016 abgeschlossenen Tauschtransaktionen von MobilfunkLizenzen in den USA (0,5 Mrd. €) zur Ergebnisverbesserung bei. Gegenläufig wirkten sich höhere Abschreibungen und Steuern aus.

Vor dem Hintergrund der Geschäftszahlen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 hält die Deutsche Telekom an ihrer Prognose für das Gesamtjahr 2016 fest.

Aktienrendite der T-Aktie in den ersten drei Quartalen 2016
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Aktienrendite der T-Aktie in den ersten drei Quartalen 2016 in %