Konzern-Zwischenbericht
1. Januar bis 30. September 2016

Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sanken um 0,6 Mrd. € auf 8,6 Mrd. €. Im Zusammenhang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich der Forderungsbestand. Ebenfalls vermindernd wirkten Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Gegenläufig wirkten im Zusammenhang mit der im ersten Quartal 2016 abgeschlossenen Errichtungsphase und dem Übergang in die Betriebsphase des elektronischen Mauterhebungssystems in Belgien aktivierte Forderungen. Weitere Informationen zum Mauterhebungssystem in Belgien sind im Kapitel „Sonstige Angaben“ im Abschnitt „Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen“ enthalten.

Vorräte

Die Vorräte verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 0,2 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren insbesondere ein zum Abschluss-Stichtag geringerer Bestand an Endgeräten (v.a. höherpreisiger Smartphones) bei T-Mobile US und Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Zur Veräusserung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräusserungsgruppen

Der Rückgang des Buchwerts der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen um 6,7 Mrd. € auf 0,3 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus den folgenden Effekten: Der am 29. Januar 2016 vollzogene Verkauf der seit Dezember 2014 reklassifizierten Anteile am Joint Venture EE wirkte sich in Höhe von 5,8 Mrd. € buchwertmindernd aus. In diesem Zusammenhang wirkten Währungskurseffekte aus der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,2 Mrd. € im Vergleich zum 31. Dezember 2015 ebenfalls buchwertmindernd. Darüber hinaus wurde im März 2016 die im dritten Quartal 2015 zwischen T-Mobile US und einem Wettbewerber vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US abgeschlossen. Dies verminderte den Buchwert um 0,7 Mrd. €. Gegenläufig erhöhte eine im dritten Quartal 2016 zwischen T-Mobile US und einem Wettbewerber vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen, ebenfalls zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US, den Buchwert um 0,1 Mrd. €.

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 1,9 Mrd. € auf 59,0 Mrd. €, hauptsächlich aufgrund von Zugängen von insgesamt 6,0 Mrd. €. Hierin enthalten sind u.a. Zugänge bei T-Mobile US, die überwiegend aus mit Wettbewerbern im März und im September 2016 in Höhe von insgesamt 1,4 Mrd. € vollzogenen Transaktionen über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen stammen. Weiterhin resultierten Zugänge aus Erwerben von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US in 2016 für insgesamt rund 1,2 Mrd. € sowie durch T-Mobile Polska für rund 1,0 Mrd. €. Buchwertmindernd wirkten negative Währungskurseffekte in Höhe von 0,7 Mrd. €, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Einen ebenfalls buchwertmindernden Effekt hatten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 3,0 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen von 0,4 Mrd. €.

Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 0,5 Mrd. € auf 45,1 Mrd. €. Zugänge von 7,9 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind auch 1,1 Mrd. € an Aktivierungen höherpreisiger MobilfunkEndgeräte. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US im Juni 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Dagegen reduzierten Währungskurseffekte den Buchwert um 0,3 Mrd. €, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Planmäßige Abschreibungen wirkten in Höhe von 6,4 Mrd. € buchwertmindernd. Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge von 0,6 Mrd. €.